Das Materialwirtschaftsmodul in SAP besteht aus mehreren Komponenten und Unterkomponenten. Die bekanntesten und am weitesten verbreiteten sind Stammdaten, Einkauf und Inventar.
Alle diese Komponenten haben ihre Unterkomponenten, die für bestimmte Geschäftsprozesse wesentlich sind, und alle Prozesse werden mithilfe von Transaktionen ausgeführt.
Transaktion (in SAP) bedeutet die Verarbeitung bestimmter Informationen, um die Geschäftsprozessanforderungen zu erfüllen. Wenn Sie beispielsweise 10 Stück Abfallbehälter gekauft haben, können Sie einen bestimmten Transaktionscode (T-Code) ausführen, der diese Änderungen in SAP widerspiegelt. Die meisten Geschäftsprozesse umfassen mehrere SAP-Transaktionen und sind auf ein, zwei oder mehr Module verteilt.
Lassen Sie uns kurz auf die verschiedenen Untermodule in SAP MM eingehen
Stammdaten
In SAP R / 3 gespeicherte Daten werden als kategorisiert
- Stammdaten und
- Transaktionsdaten.
Beispiel für Stammdaten
- Materialstammdaten
- Kundenstammdaten
- Lieferantenstammdaten
- Preis- / Konditionsstammdaten
- Lagerverwaltungsstammdaten (Lagerplatzstammdaten)
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Einkauf
Der Einkauf ist eine Komponente des SAP-MM-Moduls, und sein Prozess kann in der folgenden Abbildung grob dargestellt werden.
MRP (Material Resource Planning) erstellt einen Beschaffungsvorschlag und wird später in eine Bestellanforderung umgewandelt. Der nächste Schritt besteht darin, der Bestellanforderung eine Quelle zuzuweisen und die Bestellanforderung freizugeben. Der PR wird in eine Bestellung umgewandelt, und nach Wareneingang kann ein Rechnungsbeleg erstellt werden, um den Kaufvorgang abzuschließen. Zusätzlich wird die Zahlung verarbeitet (im FI-Modul).
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Bestandsverwaltung
Die Bestandsverwaltung dient zur Verwaltung des Warenbestands. Es basiert auf mehreren Schlüsselprozessen wie
- Definition von Bewegungsarten
- Reservierungen
- Warenausgang
- Wareneingang
Es gibt eine Reihe von Funktionen und Transaktionen, die in den Bestandsverwaltungsprozessen verwendet werden.
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Preisfindungsverfahren
Das Preisfindungsverfahren im MM-Modul ist eine Möglichkeit, Preise in Einkaufsbelegen zu ermitteln. Es gibt uns die Möglichkeit, verschiedene Berechnungstypen für unterschiedliche Anforderungen zuzuweisen. Das Definieren eines Preisfindungsverfahrens kann durch Erstellen einer Zugriffssequenz und Zuweisen dieser zu Konditionsarten erfolgen. Die Zugriffssequenz teilt dem System mit, wo nach den Bedingungswerten gesucht werden soll.
Weitere Informationen zum Preisfindungsverfahren finden Sie hier